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Ein letztes Mal – Michael Wendler in Dresden!

Michael Wendler nahm Abschied von Deutschland mit einem Auftritt beim Dresdner Stadtfest.

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Michael Wendler - Dresden Michael Wendler, Dresden - Bildrechte: Andreas Weihs

Er konnte sich wirklich wieder dran erinnern! Obwohl es die Medien schon Tage vorher kolportieren, dass Michael Wendler von seinem Auftritt in Dresden „nichts wußte“ und „kein Vertrag vorliege“, und der Veranstalter fast schon verzweifelte, weil er ihm den Vertrag – laut einer großen deutschen Tageszeitung, drei Mal zuschicken mußte.

Der Schlagerstar hatte es aber in der vergangenen Zeit auch nicht leicht. Da sind zum einen die ständigen Anfeindungen selbst seiner Sangeskollegen, angebliche Geldsorgen die mit der Insolvenz seiner Frau zusammenhängen und von der er, wie man erfuhr, erst aus den Medien wußte, der Umzug in die USA … da kann schon mal was liegen bleiben. Wendler wäre nicht Wendler, wenn er nicht eine Lösung finden würde, und so wurde kurzerhand ein Zusatzkonzert angesetzt und so hatte das Stadtfest in Dresden am Sonntagabend noch einen Star mehr auf der Bühne am Altmarkt.

Michael Wendler wurde schon bei seiner Ankunft am Backstage-Eingang von den Fans empfangen, gab Autogramme und ließ Fotos machen. Einen richtigen Fan schrecken eben auch Zeitungsberichte nicht ab. Das betraf natürlich auch alle, die sich direkt vor der Bühne versammelten. Das Areal, das sich nur Minuten früher noch etwas menschenleer zeigte, füllte sich nun rasch mit Anhängern des Pop-Schlagersängers, die ihm sofort zujubelten, als er die Bühne betrat. Anfangs hatte der noch mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen, und am Rande gab es auch einige „Buh-Rufe“, doch die feierwilligen Partygänger ließen sich nicht beirren, rissen das Ruder an sich und die Arme nach oben.

Michael Wendler - Dresden, Stadtfest

Michael Wendler inmitten seiner Fans – Bildrechte: Andreas Weihs


Michael Wendler packte alle seine Hits aus, vom frühen „180 Grad“ bis hin zu seiner aktuellen Single „Wovon träumst Du“. Kein Problem für die Zuhörer, die Melodien aufzunehmen und lauthals mitzusingen. Natürlich: „Sie liebt den DJ“, „Westerland“, „Wenn alle Stricke reißen“, „Nina“ – alles Ohrwürmer, die es den Fans leicht machen, mitzugehen, sich ihrer Stimmung zu ergeben. Wendler animierte seine jünger mit Worten und weit gebreiteten Armen, stürzte sich sogar singend für einige Minuten (fast) in die Menge, ließ sich feiern und bejubeln. Hier gab jeder Vollgas – der Sänger auf der Bühne und die Leute davor. Kein Wunder das nach so viel „Speed“ der Auftritt des Schlager-Wendlers nach einer guten halben Stunde bereits wieder Geschichte war.

Für Michael Wendler war es „das letzte Konzert in Deutschland“ vor seiner Auswanderung in die USA. Und die Dresdner waren dabei …

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