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Neue CDs // 16. Kalenderwoche: 17.04. – 23.04.2017

Neuerscheinungen: Die neuen Alben von Norman Langen, Adel Tawil, Anna-Carina Woitschack, Alexa Feser und Söhne Mannheims in der Kurzvorstellung.

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Neuerscheinungen: CD, Alben CD-Neuerscheinungen: Die neuen Alben in dieser Woche.

Bereits mit der Single „Unsre Zeit ist jetzt“, hat Norman Langen vor einigen Wochen in den Diskotheken und Tanzpalästen für Furore gesorgt. Mit Die geilste Zeit erscheint jetzt sein viertes Studioalbum und auch hier ist der Titel ganz klar Programm. Mal lebensnah und tiefsinnig, mal einfach nur ausgelassen, unbedingt geradeheraus und hundertprozent tanzbar. Langen präsentiert sämtliche Facetten seines ultrazeitgenössischen Popschlager-Sounds. An den Reglern saßen Jack Price und Gerd Jacobs. Indem er eingängige Melodien auf zeitgenössische, tanzbare Beats treffen lässt, gleichermaßen ehrliche, schnörkellose Gute-Laune-Hits und Gefühlvolles präsentiert, definiert Norman Langen den aktuellen Zeitgeist zwischen deutschem Popschlager und lockerem Discofox.

Eines darf man bei Adel Tawil niemals vergessen: Was er auch tut, womit er sich auch immer beschäftigt – was auch immer ihm wiederfährt und mit welchen Hochs und Tiefs er zu kämpfen hat. Am Ende ist Adel Tawil ein Sänger, der die Lieder, die er singt, lebt. Mit jeder Faser seines Seins. Mit all seiner Kraft, seinem Mut und seiner Hingabe. „Im Endeffekt will ich große Songs singen, die man im Bauch fühlen kann. Lieder, die ganz ich sind.“ Auf seinem neuen Album So schön anders findet Adel zu seiner ganz eigenen Ausdrucksform. Ein Album, auf dem er ganz er selbst ist. Eine Stimme, ein Künstler und seine Lieder. „Ich habe einfach alles erzählt was mir passiert ist, den ganzen Schmerz und die ganz großen Glücksmomente reingepackt.“ Die Standard-Version bringt 14 neue Songs mit und auf der Deluxe-Version kann sich der Fan über zusätzliche sechs Songs im hochwertigen Digi-Pack freuen.

So klingt es, wenn ein junges Stimmwunder auf eine echte Songwriter- und Produzentenlegende trifft: Geschrieben und produziert von Hitgarant Eugen Römer (u.a. Andrea Berg), veröffentlicht Senkrechtstarterin Anna-Carina Woitschack ihr brandneues Album Ich wollte nie Dein Engel sein. Indem sie die perfekte Mischung aus zeitlosen Melodien und hundertprozent zukunftsweisenden Produktionen präsentiert, darf der neue Longplayer der attraktiven Sängerin jetzt schon als absolutes Popschlager-Highlight des noch junges Jahres gelten. Gemeinsam mit Eugen Römer präsentiert Woitschack nun ein ganzes Kaleidoskop der Emotionen und Stimmungen, während sie klanglich auf ein wirklich bahnbrechendes Popschlager-Update setzt. Insgesamt hat ihr Römer ein wahres Hit-Feuerwerk auf den Leib geschrieben. Eingerahmt von den aufregenden Arrangements meldet sich Anna-Carina Woitschack dieses Jahr fulminant zurück – und legt mit im genialen Eugen-Römer-Sound eines der emotionalsten und eindringlichsten Alben des Jahres vor.

Alben: Norman Langen, Adel Tawil, Anna-Carina Woitschack, Alexa Feser und Söhne Mannheims

Alben: Norman Langen, Adel Tawil, Anna-Carina Woitschack, Alexa Feser und Söhne Mannheims


Für ihr neues Album ist Alexa Feser wieder einmal in einen anderen Stadtteil umgezogen. So, wie sie es für ihr letztes Album getan hat und auch für ihr nächstes tun wird. „Sobald es zu bequem wird, entsteht bei mir nichts Neues“, lautet ihre schlichte Begründung. Dieses Mal zog sie nach Berlin-Alexanderplatz. „Hier laufen unglaublich viele unterschiedliche Menschen herum: Touristen, Geschäftsleute, Liebespaare, Kriminelle, Menschen in Not – Menschen, deren Geschichten du kennenlernst, die oft sehr emotional sind und einen manchmal richtig sprachlos machen.“ Diese Momente hat sie auf ihrem neuen Album Zwischen den Sekunden eingefangen und großartige Songs darüber geschrieben. Herausgekommen ist ein Longplayer, der die Liebe zur ganz großen Geste – gepaart mit dem Blick für die allerkleinsten Dinge, vereint und zum Ganzen werden lässt. Einfach nur großartig!

Endlich, das neue Album der Söhne Mannheims ist da! MannHeim ist ein Triumph künstlerischer Reife und Neustart zugleich. Die Band um Xavier Naidoo brennt für ein besseres Morgen und entfacht ihr komplettes kreatives Potenzial. Die Vielfalt an Musik an Meinungen war seit jeher fester Bestandteil der Söhne Mannheims. Für das neue Album erfinden sie sich tatsächlich noch mal neu. Zwischen Aufbruch und neuer Gelassenheit Jungspunde wie Drummer Jonny König beleben mit eigenen Song-Ideen, der Erfolgsproduzent Alex Christensen verstärkt das Produzententeam und hilft dabei, den Songs ein erneuertes Soundgewand zu geben. Xavier Naidoo hat sich hingegen schon mal die Zeit genommen, um für ein Lied, das ihn über ein Jahrzehnt begleitete, den Text reifen zu lassen. Da muss man manchmal 14 Jahre warten, bis einem die nächste Strophe einfällt, erklärt der Sänger gelassen. Die musikalischen Träume werden nicht kleiner, sobald man als Band größer wird: Sie werden möglich. „MannHeim“ ist das Album geworden, so der einhellige Tonus der band, dass man seit 20 Jahren schon machen wollte. Jetzt ist wohl die richtige Zeit dafür.

Die neuen Alben der 16. Kalenderwoche 2017 im Überblick:

21. April: Die geilste Zeit – Norman Langen
21. April: So schön anders – Adel Tawil
21. April: Ich wollte nie Dein Engel sein – Anna-Carina Woitschack
21. April: Zwischen den Sekunden – Alexa Feser
21. April: MannHeim – Söhne Mannheims

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Über Beate Dornfeld (551 Artikel)
Beate Dornfeld - Chefredakteurin: Schreibt Specials, CD-Besprechungen und ist zudem für den Newsbereich (u.a. Recherche) zuständig.