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Jürgen Drews: Schlossallee (CD-Vorstellung)

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Jürgen Drews, seit vielen Jahren eine absolute Ausnahmeerscheinung im deutschen Schlager, ist mit seinem neuen Album „Schlossallee“ am Start. Ein 14 Songs starker Silberling, den der Sänger zum Teil selbst produzierte und als Co-Autor einiger Titel genannt wird. Da ist die Erwartungshaltung hoch, man darf also gespannt sein.

Drews, der im April 2010 seinen 65. Geburtstag feiert, baut seiner geliebten Ramona kurzerhand ein Schloss in den Wolken und ist fortan wieder in aller Munde. Viele sprechen derzeit vom „großen Comeback“ des Jürgen Drews, doch davon ist der beliebte Entertainer soweit weg, wie die Kuh vom Eier legen. Er war nie weg, er legt nur noch einen Gang zu!

Drews ist einer unserer beliebtesten Schlagersänger und gerngesehener Gast in vielen TV-Shows – und, das gehört natürlich ebenso dazu, er ist unser „König vom Ballermann“. Wer schon einmal eine Mallorca-, oder Après-Ski-Party besucht hat, dem wird aufgefallen sein, wie das Publikum „abgeht“, wenn seine Songs aufgelegt werden. Innerhalb kürzester Zeit steppt dann der Bär.

Gehen wir „in medias res“ und wenden uns seinem neuen Studioalbum „Schlossallee“ zu. Um es vorweg zu nehmen; die CD gehört mit zu den besten Pop-Schlager-Alben des noch jungen Jahres 2010 – die Messlatte für folgende Produktionen liegt also dementsprechend hoch. Im Oktober 2009 wurde mit der ersten Single-Auskopplung „Ich bau Dir ein Schloss“ bereits ein Apetizer zum später folgenden Album veröffentlicht. Er hat sprichwörtlich die Katze aus dem Sack gelassen und die Discofox-Szene ordentlich aufgemischt.

Auch wenn der Titel ein wenig nach einer Symbiose aus „Ich fang Dir den Mond (vom großartigen Andreas Martin) und „Einen Stern der Deinen Namen trägt“ (Nik P.) klingt, soll dies den Gesamteindruck keinesfalls schmälern. „Ich bau dir ein Schloss“ mutiert mittlerweile zum Gassenhauer – geliebt von jung und alt!

Sie wissen, wenn man ein Album kauft, weiß man nie genau was einem letztendlich erwartet. Man kennt die Single – und der Rest ist beim Kauf mehr oder weniger Glücksache – wenigstens in den meisten Fällen. Nicht so bei „Schlossallee“. Ehrlich, dreiviertel der Songs könnte Drews Plattenfirma locker als Single-Auskopplungen in den Handel stellen bzw. als Radio-Single verwenden. Starke Titel, die allesamt das Zeug zum Ohrwurm hätten.

Ganz stark sind auf jeden Fall „Über uns ist nur der Himmel“, „Rette mich wer kann (S.O.S.)“ und „Abgestürzt“ – ein Drews in absoluter Höchstform. Ein besonders Highlight sollte ebenfalls nicht unerwähnt bleiben – „Wir mieten Venedig“. Ein gefühlvolles Intro (Operngesang von Arndis Halla), bei dem jeder Klassikfan ins Schwärmen kommt, bevor Drews dann richtig aufdreht – tolle Hookline, genial umgesetzt!

Wer seine Hits wie „Irgendwann, Irgendwo, Irgendwie“, oder „Mit Dir sofort und ohne Ende“, mag, der kann (und sollte) hier bedenkenlos zugreifen. Ein großartiges Album mit enormen Hitpotential. Halt, es gibt doch einen „kleinen“ Kritikpunkt. Die Songs „Gloria“ und „Spiel noch einmal dein Lied nur für mich“ sind bereits auf dem 2007er Album „Glanz & Gloria“ zu finden!

Anspieltipps: „Ich bau dir ein Schloss“ & „Über uns ist nur der Himmel“

Schlossallee
CD: „Schlossallee“
Veröffentlicht: 2010
Label: Polydor (Universal)

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Trackliste:

01. Ich bau dir ein Schloss
02. Über uns ist nur der Himmel
03. Rette mich wer kann (S.O.S.)
04. Wir mieten Venedig
05. Abgestürzt
06. Halleluja
07. Das große Los
08. Gloria
09. Ich schenk dir ein Himmelszelt
10. Vielleicht bin ich blöd
11. Lass mich rein in deine Arme
12. Ich bin der König und du die Königin
13. Spiel noch einmal dein Lied nur für mich
14. Ewige Liebe

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Über Dirk Neuhaus (938 Artikel)
<p>Er gehört zur Stammbesetzung von Hit-Oase.de und schreibt News, verfasst Specials, Konzertberichte sowie CD-Besprechungen.</p>