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Die Gewinner der „Krone der Volksmusik“

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Am Samstag, den 07. Januar 2012, wurde in Chemnitz – und das bereits zum 15. Mal, die begehrte Krone der Volksmusik verliehen. Die brillante und sehr unterhaltsame ARD-Show, die live aus der Chemnitzer Stadthalle übertragen wurde, zog nicht nur tausende Fans in die Halle vor Ort, sondern auch wieder viele Millionen Zuschauer vor die heimischen Bildschirme.

Die Besten der Besten des vergangenen Jahres konnten an diesem Samstagabend die begehrte Trophäe (Krone) ihr Eigen nennen und mit nach Hause nehmen. Der beliebte Sänger und Moderator Gunter Emmerlich führte wieder souverän, mit viel Charme und in altbewährter Form durch die Gala der Extraklasse.

Emmerlichs sagenhafter Humor ist und bleibt einzigartig. Ohne ihn könnten wir uns die Krone der Volksmusik nicht vorstellen. Zugegebener Weise muss man sagen, sein Engagement bei der Obdachlosenweihnachtsfeier von Frank Zander war überaus lobenswert. Als prominenter Aushilfskellner hatte er 1000 Thüringer Bockwürste mitgebracht und verteilt. Wer macht das heutzutage schon?

Die Laudatoren, in fast allen Kategorien bis auf die Kategorie „Lebenswerk“, waren Künstlerkollegen wie zum Beispiel Michael Wendler, die Geschwister Hofmann, Stefanie Hertel, Marianne & Michael, Frank Zander, Roger Whittaker, Jean Frankfurter, Heino, DJ Ötzi, die Höhner, Olaf und Hansi Hinterseer. Die Laudatio auf das „Lebenswerk“ von Peter Weck hielt sein bester Freund Alfons Schuhbeck.

Ein Highlight der Krone der Volksmusik war der Auftritt des Volksrock’n’Rollers Andreas Gabalier (Aufsteiger des Jahres 2011) der zum Auftakt der Sendung mit „I sing a Liad für di“ das ganze Publikum sofort in seinen Bann zog und in Höchststimmung brachte.

Auf 20 Jahre Bühnenerfahrung kann der Showmaster der Superlative Florian Silbereisen zurückblicken. Eine Laudatio, des kürzlich verstorbenen Johannes Heesters aus dem Jahr 2005 wurde gezeigt. Mit 101 hielt er damals die Laudatio auf Florian Silbereisen. Das war für den jungen Entertainer schon eine große Ehre und er möchte auf seiner in Kürze startenden Tournee dem legendären Johannes Heesters ein Denkmal setzen.

Das Comeback von Lys Assia feierte man mit einem Rückblick auf ihren Grand Prix Sieg 1956. Musikalisch präsentierte sie „O mein Papa“ und „C’etait ma vie“. Nachwuchssänger und Sommerhitkönig (2011) der ARD Show „Immer wieder sonntags“ stellte seinen Titel „Mit dir fängt der Sommer erst an“ vor. Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten zeigten wie internationale Songs wie z.B. Obladi, Oblada (1978) von den Beatles, El Condor Pasa (1970) von Simon & Garfunkel, Life Is Life (1985) von Opus, Anton aus Tirol (1999) von DJ Ötzi und Waka Waka (2010) von Shakira in ihrem Sound klingen.

Florian Ast und Francine Jordi sangen ihr Duett „Träne“. Man erinnerte per Leinwand an den Zeichentrickhund Wum für dessen Sprechgesang der großartige und kürzlich verstorbene Loriot verantwortlich war. Zu seinem 1972er Charterfolg „Ich wünsch mir ’ne kleine Miezekatze“ tanzten die Volksmusikspatzen. Das Rennsteiglied von Herbert Roth, welches zum ersten Mal am 14.04.1951 in Hirschberg öffentlich gesungen wurde, präsentierten Bernhard Brink und Gunter Emmerlich in einer Neufassung.

Bernhard Brink sang eine Strophe im altbewährten Brinksound untermalt vom „Blonden Wunder“ und Gunther Emmerlich eine Strophe mit seiner großartigen Baritonstimme. Was mich eigentlich wunderte war: Warum vergass man zu erwähnen, das der Sänger in diesem Jahr sein 40-jähriges Bühnenjubiläum feiert? Als Jahressieger 2011 der konservativen Airplaycharts, im Jahr 2010 der Top 20 Einstieg in den deutschen Verkaufscharts mit dem Album „So oder So“, mit fünf Alben in den Top 50 Charts vertreten, 13 Singles in den Top 50 Singlecharts, 40 Jahre lang dem Schlager treu geblieben, Moderator von TV Sendungen wie z.B. „Der lachende Dritte“, „Das deutsche Schlagermagazin (130 Mal)“, „MDR Schlagerrucksack“, „Die Schlager des Jahres (17 Mal)“, „Die Schlager des Sommers (3 Mal)“, „Vorhang auf“, „Apres Ski Party“ oder „Adios Rex Gildo“, 59 ZDF Hitparadenauftritte und 25 mal zu Gast bei der deutschen Schlagerparade wäre es da auch nicht mal an der Zeit gewesen ihm eine „Krone der Volksmusik“ zu überreichen?

Die Helene Fischer Show war wohl eines der schönsten Weihnachtsgeschenke überhaupt und so verzauberten uns Semino Rossi und Helene Fischer noch einmal mit „You Raise Me Up“. Angelika Milster wurde bei ihrem Song „Memory“ – bekannt aus dem Musical „Cats“, von Udo Walz und Mirjam Boes überrascht.

Alle Künstler erinnerten mit dem Titel „Der Papa wirds schon richten“ noch einmal gemeinsam an den großen Showmaster und Entertainer Peter Alexander.

Die Gewinner der „Krone“ im einzelnen:

Erfolgreichster Solist, Interpret – Semino Rossi
Erfolgreichste Gruppe – Kastelruther Spatzen
Erfolgreichstes Pop-Klassik-Ensemble – Adoro
Erfolgreichstes Duo – Die Amigos
Erfolgreichste Live-Interpretin – Andrea Berg
Erfolgreichste Sängerin – Helene Fischer
Aufsteiger des Jahres 2011 – Andreas Gabalier
Lebenswerk – Peter Weck

Die Krone der Volksmusik 2012
Titel: Die Krone der Volksmusik 2012
Künstler: Verschiedene Interpreten
Veröffentlichungstermin: 6. Januar 2011
Label: Sony Music
Format: Doppel-CD

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Info: Die Doppel-CD zur TV-Sendung vom 7. Januar 2012

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1 Kommentar zu Die Gewinner der „Krone der Volksmusik“

  1. Bartholomy // 9. Januar 2012 um 23:59 //

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Die Live-Übertragung am 07.01. aus Chemnitz konnte ich nicht verfolgen. Habe mich deshalb auf diese Wiederholung am 09.01., 10.03 Uhr, ARD, gefreut. Musste hier leider feststellen, das der musikalische Beitrag von Helene Fischer „gestrichen“ wurde. Warum? Aber etwas „abartige“ Trommelmusik auf „Traktoren“ usw., die „ellenlange“ (mehr oder weniger ein „Gestammel“) Laudatio eines Kochs für einen gestandenen Prof. Weck …, ein Friseur als schwerfälliger und träger Kater und eine (lustlose) Komödiantin als ebenfalls träge Katze wurden dagegen ungekürzt gezeigt.

    Nun frage ich mich ernsthaft, wer für diese Streichung zuständig war/ist? Zumal die Wahl zum 5. Mal für Helene Fischer „gelaufen“ ist (wer hat so viele Kronen bzw. mehr als H.Fischer?) und somit in gewisser Weise sogar die „Stimme“ des Volkes (darum ja wohl auch „Volksmusik“) in der Wiederholung negiert wurde. Dafür erteile ich der ARD und dem zuständigen Verantwortlichen für diese Wiederholung eine glatte Sechs!

    Mit freundlichen Grüßen aus dem nächtlichen Berlin
    Bartholomy

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